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AW10411 Die kleine Eiszeit als Wegbereiter für das Bier in Bayern?

Status Anmeldung möglich
Beginn Do., 09.02.2023, 19:30 - 21:30 Uhr
Kursgebühr 9,00 €
Dauer 1x
Kursleitung Garnet Wachsmann

Jahrhunderte lang hatte eine Warmzeit geherrscht und Europa in den Jahren 900 bis 1350 mit einem milden Klima verwöhnt. Ernteüberschüsse wurden zur Grundlage jener kulturellen Blüte, die als Zeit der großen Kathedralen in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Bayern war zu dieser Zeit noch ein Weinland, es gab Weinberge bis nach Berchtesgaden.
Doch dann kam die "kleine Eiszeit", die mit dem frühen 14. Jahrhundert einsetzte, sie sollte das Leben der Menschen grundlegend verändern.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein dauerte diese durch nasse Sommer, extrem kalte Winter, sowie Stürme, Hochwasser und Überschwemmungen gekennzeichnete klimatische Veränderung. Im engen Zusammenhang zu sehen sind die in diesem Zeitraum auftretenden sozialen Spannungen, infolge von Hungersnöten und Seuchen (französische Revolution), zunehmende religiöse Einflussnahmen auf die Gesellschaften (Hexenverfolgung), sowie Zerfall von Wirtschaftsflächen (Wüstungen) und Auswanderungswellen.




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Termine

Datum
09.02.2023
Uhrzeit
19:30 - 21:30 Uhr
Ort
Karg Bräustüberl, Nebenraum