Vergessene Konflikte: Völkermord, Vertreibung und Hunger im Sudan
Im Sudan verschärft sich seit Jahren der Konflikt zwischen der regulären Armee des Sudans (SAF) und der paramilitärischen Gruppierung RSF. Unabhängige Beobachterstellen sprechen inzwischen von 14 Millionen Vertriebenen, darunter 9 Millionen Binnengeflüchteten. Über 24 Millionen Menschen leiden durch blockierte Handelsrouten unter akuter Ernährungsunsicherheit. Im Zuge der Auseinandersetzungen kam es wiederholt zu gezieltem Völkermord wie in der Stadt Al Faschir. Damit ist der Sudan zum Ort der weltweit schlimmsten humanitären Katastrophe (man-made crisis) geworden.
Dr. Jochen Lobah, Integrationslotse im Fachdienst Asyl und Migration des Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen setzt aus aktuellem Anlass die Reihe länderspezifischer Informationsveranstaltungen gemeinsam mit der vhs Murnau fort und gibt Einblick in einen komplexen Konflikt, der auch von zahlreichen Drittstaaten unter dem Vorwand "geostrategischer Interessen" befeuert wird, aber in der Öffentlichkeit kaum präsent ist.
| Kursnummer | EW10205 |
| Beginn | Di., 20.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Dauer | 1x |
| Kursleitung |
Dr. Jochen Lobah
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| Entgelt | 5,00 € , für Ehrenamtliche in Helferkreisen gebührenfrei |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
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| 1 | Dienstag • 20.10.2026 • 19:30 - 21:00 Uhr | Kultur- und Tagungszentrum |
Kursort
Kultur- und Tagungszentrum
Ödön-von-Horváth-Platz 1
82418 Murnau
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